Was ist Hardware?

Welche gibt es und was bewirkt sie?

Was ist Hardware?

Vereinfacht ausgedrückt, bezeichnet man all jene Komponenten eines Computers, die man angreifen
kann, als Hardware.

Ein Computersystem besteht beispielsweise aus einem Computer, der Tastatur, einer Maus und einem Monitor. Dazu gesellen sich meist noch das eine oder andere zusätzliche Peripheriegerät, wie Drucker, Scanner oder externe Speicher.


Wenn man nun genauer hinschaut und sich beispielsweise den Computer näher ansieht, dann besteht dieser wiederum aus Komponenten. Üblicherweise findet man da ein Motherboard, ein Stromnetzteil, Festplatten, CD- oder DVD-Laufwerke und verschiedene Erweiterungskarten. Früher kamen noch Disketten oder Wechselplatten dazu. Den Kontakt zur Außenwelt hält der Computer über seine verschiedenen Anschlüsse. Diese Anschlüsse sind meist normiert und tragen Bezeichnungen wie USB, RS-232, DVI und so weiter. Als Absicherung gegen Fehlbedienungen haben diese Anschlüsse verschiedene Steckerformen, sodaß man sie nicht falsch anschließen kann.

Aber auch diese Komponenten bestehen aus kleineren bzw. einfacheren Komponenten. Das Motherboard ist eine Platine auf der die CPU, der Arbeitsspeicher und verschiedene andere elektronische Komponenten angebracht sind.

Wie man sieht, werden unter dem Begriff Hardware Gegenstände mit verschiedenen Aufgaben und unterschiedlicher Granulatität zusammengefaßt. Auf der einen Ebene sind das Komponenten, die ein Endbenutzer direkt verwenden kann, wie beispielsweise eine Tastatur. Auf der anderen Seite wird der gewöhnliche Benutzer kaum eine CPU austauschen oder Widerstände am Motherboard austauschen. Dennoch wird das alles unter dem Sammelbegriff Hardware zusammengefaßt.

Aus einer anderen Sicht betrachtet dient die Hardware dazu Software auszuführen. Die Hardware ist im Vergleich zur Software ein relativ statischer Teil einer Computerlösung. Unterschiedliche Software kann innerhalb sehr kurzer Zeit geladen und ausgeführt werden. Bei Änderungen an der Hardware verringert sich die Flexibilität.

Trotz dieser geringeren Flexibilität gibt es Anwendungen bzw. Lösungen, die ganz auf Software verzichten. Mit ein paar Transistoren, Kondensatoren, ein paar Wiederständen und verschiedenfärbigen Lampen kann man beispielsweise eine Ampel aufbauen. Sobald man den Strom einschaltet, beginnt diese Schaltung die Lämpchen in der uns bekannten Reihenfolge an und auszuschalten.

Ein anderes Beispiel für eine reine Hardwarelösung ist ein Wechselschalter. Das sind 2 Schalter mit denen man eine Lampe ein oder ausschalten kann. Oft findet man diese Schalter an zwei gegenüberliegenden Eingängen eines Zimmers. Beim Betreten kann man das Licht einschalten. Wenn man den Raum durch die gegenüberliegen Tür verläßt, kann man dort das Licht wieder ausschalten.

Sehr oft geht es beim Design einer Lösung auch darum den richtigen Mix zwischen Hardware und Software zu finden. Spezialbausteine können bestimmte Probleme wesentlich effizienter und zuverlässiger lösen als die entsprechende Software. So ist vielen Computerspielern bekannt, dass eine gute Grafikkarte wichtig ist, um grafikintensive Spiele ohne lästiges Geruckel genießen zu können. Das Herz einer Grafikkarte besteht aus einer Spezial-CPU, die zwar nicht so flexibel programmiert werden kann, wie die Haupt-CPU, die aber die Sachen, die sie kann, besonders schnell auszuführen in der Lage ist.

Leicht humorvoll kann man Hardware auch so bezeichnen: Alles, was einem auf den Fuß fallen kann.

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