Fachinformatiker/-in - Anwendungsentwicklung

Ein Bericht zum Ausbildungsberuf

Fachinformatiker/-in - Anwendungsentwicklung

In diesem Beitrag möchte ich Sie über den Ausbildungsberuf des Fachinformatikers oder der Fachinformatikerin in dem Bereich Anwendungsentwicklung informieren. Fakt ist, dass es sich um einen sehr sicheren Arbeitsplatz handelt, der voller Tatendrang steckt. Darüber hinaus ist gesichert, dass man viel leistet und stets technisch auf dem neusten Stand sein wird. Im Grunde ein vielfältiger Beruf, den man sich als Ausbildungsberuf ausgeguckt hat.



Informationen zum Ausbildungsberuf

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Schulische Voraussetzungen:  Der mittlere Schulabschluss wird gefordert

Rahmen: duales Ausbildungssystem (Berufsschule und Ausbildungsbetrieb)

Arbeitszeiten: Meist werktags, aber dennoch betrieblich abhängig



Nach der Ausbildung

Selbstverständlich wollen viele Firmen ihre Azubis nach der Lehre noch behalten. Leider ist dies jedoch selten möglich, aber das macht im Bereich der Anwendungsentwicklung der Fachinformatiker/-innen gar nichts. Dieser Beruf wird in jeder Branche gefordert und somit findet man stets einen neuen Arbeitsplatz.

Dennoch schaffen auch viele Ausbildungsbetriebe eine Übernahme, je nach Größe des Betriebs, sodass man unter Umständen auch noch nach der Ausbildung direkt übernommen wird. Letzteres wäre alleine im Hinblick auf die vertraute Zusammenarbeit der letzten drei Jahre wünschenswert.


Verdienst

Erstes Ausbildungsjahr: ca. 695 bis 784 Euro brutto
Zweites Ausbildungsjahr: ca.755 bis 843 Euro brutto
Drittes Ausbildungsjahr: ca. 830 bis 922 Euro brutto


Die Tätigkeit

Die Tätigkeiten des Fachinformatikers in der Anwendungsentwicklung liegen natürlich schwerpunktmäßig in der Entwicklung neuer Anwendungen. Es geht speziell darum, dass man immer wieder benutzerfreundliche Software entwickelt, bereits vorhandene Anwendungen auch für Laien verbessert. Fehler behebt und Benutzern auch die Programme beibringt, die derzeit auf den Markt sind.

Man muss als Fachinformatiker/-in in der Anwendungsentwicklung somit zum einen gut erklären können, sprachlich die Programmierersprache beherrschen und darüber hinaus natürlich auch entwickeln können. Ein wenig Multitasking in jedem Bereich.


Der richtige Betrieb

Gerade duale Ausbildungssysteme gehören zum Alltag fast aller Ausbildungsberufe. So sollen Berufsschüler auch praktisch direkt eingebunden werden, denn der Lernerfolg ist wesentlich effektiver als das Reine büffeln der Schule. Doch welchen Betrieb soll ein Auszubildender wählen, um die drei Jahre bestens überstehen zu können?

Es wäre natürlich vom Vorteil, wenn man sich einen kleinen Betrieb auswählen würde, denn hier sind die Belange anders gegliedert und man konzentriert sich perfekt auf einen Azubi. Doch auch große Firmen haben Vorzüge, die man nicht von der Hand weisen kann. Gerade auch, dass man sehr stressresistent sein muss und schnell – das wird auch in Zukunft gefordert. Man sollte vielleicht daher eher ein mittelständigen Betrieb auswählen, aber niemals seine eigenen Karriereziele vernachlässigen. Wer bei der Bundeswehr arbeiten möchte, der sollte sich auch als Fachinformatiker/-in in der Anwendungsentwicklung dort hinwenden.


Die richtige Berufsschule


Die meisten Schüler wissen nicht, worauf es ankommt, um die richtige Berufsschule zu finden. Viele nehmen einfach die erst Beste und sind verwundert, wenn sie unzufrieden sind. Wenige Schulen bieten den Berufskreis Fachinformatiker/-in ein Standbein, sodass man sich durchaus eine Berufsschule auswählen sollte, die mit dem Berufsschema vertraut ist. Darüber hinaus setzt jede Berufsschule andere Voraussetzungen voraus, um einen zukünftigen Auszubildenden als Berufsschüler zu akzeptieren.

Im Grunde sollte man daher ein wenig recherchieren, um sich die richtige Berufsschule herauszufiltern. Dabei können Bewertungsportale sicherlich dem einen oder anderen helfen, um für ein rundum Wohlbefinden zu sorgen. Denn es ist auch wichtig, dass man sich als Berufsschüler in den drei Jahren wohlfühlt, um sich voll auf seine Karrierelaufbahn zu konzentrieren.


Die Prüfungen

Die Abschlussprüfung zum(r) Fachinformatiker/-in besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Für den praktischen Teil haben Auszubildende bis zu 70 Stunden und 30 Minuten Zeit. Während für den schriftlichen Teil gerade einmal maximal zweimal 90 Minuten und einmal sechzig Minuten zur Verfügung stehen.


Die Zwischenprüfung

Damit man als Industrie- und Handelskammer feststellen kann, wie weit Auszubildende sind und ob eine Prüfungszulassung nach drei Jahren Ausbildung sinnvoll wäre, wird in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung stattfinden. Des Weiteren ist es wichtig alle Ausbildungsnachweise, wie den Besuch der Betriebsstätte ebenso wie der Berufsschule festzuhalten, denn auch dies sind sonst Auswahl Kriterien für die Abschlussprüfung.


Die Abschlussprüfung

Da die Abschlussprüfung des Fachinformatikers in der Anwendungsentwicklung in zwei Teilen aufgeteilt wird, unterscheiden sich die jeweiligen Prüfungszeiten deutlich voneinander. So zum Beispiel benötigt ein angehender Anwendungsentwickler maximal. 70 Stunden für die Herstellung einer Projektarbeit und darüber hinaus maximal weitere 30 Minuten, um seine Präsentation inklusive eines Fachgespräches zu absolvieren.

Der schriftliche Teil gliedert sich wie folgt. Die ganzheitlichen Aufgabenfelder Teil 1 und 2 werden in jeweils maximal 90 Minuten abzuarbeiten sein. Während für den dritten Teil Wirtschafts-und Sozialkunde maximal sechzig Minuten zur Verfügung stehen.


Prüfungswiederholungen

Insgesamt zweimal dürfen Auszubildende ihre nicht bestandene Prüfung wiederholen


Prüfende Stelle

Die Abschlussprüfung des Fachinformatikers wird bei der Industrie- und Handelskammer abgelegt.


Verdienst nach der Ausbildung

Wie beim Fachinformatiker oder bei der Fachinformatikerin in der Systemintegration unterscheidet sich das Gehalt der Anwendungsentwickler im Bereich Fachinformatik nicht. Das Einstiegsgehalt bleibt somit bei 2300 bis 2400 Euro brutto. Doch dies kann noch immer durch gesonderte Firmen angehoben werden, denn je mehr eine Firma verdient, desto besser sind oftmals auch die Gehälter.


Wo werden Fachinformatiker/-innen in der Anwendungsentwicklung gebraucht?

Bei dem Beruf Fachinformatiker/-in, in der Anwendungsentwicklung, handelt es sich um einen Berufsstand, der nahezu überall benötigt wird. Gerade große Firmen sind stets darauf bedacht einfache und kundenfreundliche Tools, Programme und Systeme zu entwerfen. Sei es das Online-Banking der Bank oder beim Sichern des eigenen Computers. Selbst die Bundeswehr verzichtet nicht mehr auf einen Fachinformatiker oder einer Fachinformatikerin aus der Anwendungsentwicklung.


Was muss man mitbringen?

Für den Beruf des Fachinformatikers in der Anwendungsentwicklung ist es wichtig, dass man sich bereits im Vorfeld mit dem Berufsstand auseinandergesetzt hat. Wenn man gutes Englisch spricht und auch regelmäßig am Computer arbeiten möchte, dann scheint ein Traumberuf bereits in greifbarer Nähe zu sein. Die Programmierersprache des Internets sollte nach Möglichkeit nicht abschreckend auf einen Neuling wirken, denn mit dieser wird man als Anwendungsentwickler/-in  natürlich tagein und tagaus beschäftigt sein. Es wäre daher sehr gut, wenn man sich auf jeden Fall für Computer, die Programme, Systeme und mehr interessiert, um den perfekten Berufswunsch für sich gefunden zu haben.

1 Response to Fachinformatiker/-in - Anwendungsentwicklung

23. Februar 2016 um 08:11

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