Disketten und Diskettenlaufwerke

Geschichte und Funktion

Disketten und Diskettenlaufwerke

Schon seit 1969 sind Disketten für Computer allgegenwertig. Einst war es gerade in der ersten Zeit nur möglich, die damaligen IBM-Softwaretypen von den jeweiligen Disketten zu nutzen. Es handelte sich somit um die Option, preiswert an neue Softwares der Entwickler zu gelangen. Erst im Laufe der Jahre, so auch die Amigazeit um 1980 herum, war es möglich neben Programmen auch Spiele auf den Disketten zu empfangen.


Mittlerweile sind Disketten sowohl Lieferanten für alte Klassikerspiele als auch Systemsoftwares. Ebenso ist es selbstverständlich möglich die jeweiligen Disketten zu überschreiben, welches damals in den 60er Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Die einfache Art und Weise mit einer Diskette zu agieren ist noch heute weit verbreitet und nicht nur IT-Spezialisten nutzen diese Funktionen. Doch wie sind eigentlich ein Diskettenlaufwerk und die gleichnamige Diskette aufgebaut? Fragen über Fragen, die Interessenten sich hier selber beantworten können.


Wie wird eine Diskette aufgebaut?

Diskettenformate werden klassischerweise in Zoll angegeben und derzeit sind folgende Zollmaße erhältlich: 3“, 3,25“, 3,5“, 5,25“ und 8“ sind die Maße der aktuellen und klassischen Diskettendatenträger. So einfach wie die Formate ist auch der Aufbau einer Floppy Disk, wie sie im englischen genannt wird. Jede Diskette besteht aus einer Magnetscheibe und eine Drehscheibe, die sich direkt mittig auf der Diskette wiederfindet. Eine Schutzblende fehlt ebenfalls nicht, um den Datenträger vor Zerstörungen und Witterungen schützen zu können. Darüber hinaus darf das Kunststoffgehäuse nicht fehlen, welches meistens blau, schwarz, rot, weiß oder grau ist.  Der Disk Sektor und eine HD-Erkennung sind ebenfalls auf jeder Diskette zu finden. So einfach ist im Grunde die „altmodische“ Diskette aufgebaut. Einfach, aber dennoch ausreichend und platzsparend.


Aufbau eines Diskettenlaufwerks

Das Floopy Disk Drive, wie es in der englischen Sprache genannt wird, ist recht simpel aufgebaut worden. Zunächst befindet sich im Inneren natürlich ein sogenanntes Einspannsystem, um die Diskette (engl. Disk) direkt einspannen zu können. Meist ist dies mit einem kleinen „klack, klick“ Geräusch zu vernehmen. Jedes Laufwerk enthält einen kleinen „Schalt-Mechanismus“ zirka eine Daumenspitze groß, wo sowohl die Diskette eingefügt oder ausgeworfen werden kann, erst dann folgt das Einspanngeräusch, um den Nutzern zu zeigen, dass sie eingeharkt wurde. Riemen, sowie Direktantriebe sorgen im inneren dafür, dass die Diskette gleichmäßig abgespielt werden kann, um das darauf befindliche Material zu laden. Jedes Diskettenlaufwerk besitzt zudem einen kleinen Motor, der das Abspielen, die Elektronik und die Schreibsignale reguliert. Im Grunde ist das der einfache Aufbau eines Diskettenlaufwerks. Durchaus sind je nach Zollmaße und Hersteller im Laufe der Jahre die Aufbauten ein wenig unterschiedlich gegliedert worden, aber dennoch vereinfacht dargestellt.

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