Computerviren und Gegenmaßnahmen

Welche gibt es und was gibt es dagegen?

Computerviren und Gegenmaßnahmen

Jeder Computer, jeder Laptop oder auch jedes Ipad läuft bei nicht ausreichendem Schutz Gefahr, von einem Computervirus befallen zu werden. Computerviren werden Viren genannt, weil diese sich infektiösartig weiterentwickeln, um das System des Computers & Co massiv zu beeinträchtigen und zu schädigen. Welche Viren es bereits gibt und welche Gegenmaßnahmen genutzt werden können, das erfahren Interessenten natürlich hier.


Wo Computer sind, sind auch Viren. Dies ist leider eine tragische Tatsache, die man einfach nicht unter den Teppich kehren darf. Computerviren verbreiten sich oftmals rasend schnell und für den Computernutzer unwissentlich auf dem Rechner. Auch die Schadstoffweise kann sich deutlich voneinander unterscheiden. Sowohl Systeme werden in jeglicher Art beeinträchtigt als auch das Arbeiten am Computer selber. Unter Umständen ist es je nach Computerviren möglich, dass sogar eine Ausspähung der Daten auf dem Computer möglich ist, welches fatale Folgen mit sich ziehen kann. Aus diesem Anlass sind gegen nahezu alle derzeitigen Computerviren/-würmer passende Virenscanner vorhanden, die man auf einen Computer und Laptop einfach haben muss. Ohne diese Schädlingsbekämpfer sind Computer ungeschützt den Virenangriffen ausgeliefert und mögliche Ärgernisse sind in jedem Falle vorprogrammiert.


Welche Viren gibt es und wie dagegen ankämpfen?

Bootviren:
Bootviren sind eine sehr veraltete Form der Viren und waren die ersten existierenden Angriffe auf die Computerfraktion. Es handelte sich bei Bootviren um eine Schadsoftware die versucht hat den eigenen Computer im Betriebssystem, auf den Laufwerken und Diskettenlaufwerken Schaden zu zufügen. So war es unter Umständen nicht mehr möglich, den Computer neu zu starten oder generell zu booten. Eine Neuinstallation war damals noch hilfreich. Heutzutage ist diese Virusart jedoch eher veraltet, denn die meisten Betriebssysteme sind bereits von Hause aus im Boot-Sektor ausreichend und gut geschützt.

Makroviren:
Sie befallen Word-, Excel- und HTML-Dateien mit schädlichen Makros. Bekannt sind zum Beispiel die Makroviren "Concept" und "Melissa". Zum Programmieren dieser Viren werden häufig die Makrosprachen VBA und VBS verwendet.

Retroviren:
Als Retrovirus bezeichnet man sehr spezielle Viren, die unmittelbar nach Erscheinen die Firewall und Virenprogramme deaktivieren. Sie öffnen die Wege für weitere Schadstoffprogramme und werden als gefährlich eingestuft. Hier sind neue Virenprogramme häufig des Schlüssels Lösung, da diese auch bereits derartige Angriffe stoppen können.

Trojaner:
Trojaner werden häufig durch Webseiten, E-Mails & Co verbreitet. Hier steht in erster Linie das Ziel zur Ausspähung von Daten, denn die meisten Hacker nutzen diese Form von Trojanern, um zum Beispiel Kontodaten etc. ausfindig zu machen. Hier helfen bereits Schädlingsprogramme wie Kaspersky, der kostenfreie Antivir oder auch Norton Security. Wobei besonders kostenpflichtige Programme wesentlich hilfreicher und effizienter vorgehen.

Spyware:
Spyware dient dem Ausspähen von Surfverhalten. Oftmals werden diese gezielt von Unternehmen in Angriff genommen, um das Ausspähen zu ermöglichen. Sinn und Zweck ist es, Internetuser auf andere Seiten zu lotsen oder sogar erheblich größeren Schaden zufügen zu können. Letzteres wird jedoch in den seltenen Fällen von Unternehmen als eher von Hackern in Angriff genommen. Mit einem klassischen Virusprogramm sowie einer Spyware werden diese Angriffe jedoch völlig unterbunden.

Dialer:
Dialer sind sogenannte Einwahlprogramme, die ihren Opfern erheblichen Schaden zufügen können. Meist auf sogenannten Pornoseiten werden diese Dialer benutzt, um die Telefonrechnung besonders hochausfallen zu lassen. Klassische Virenscanner sollten das Problem jedoch beheben.  Ebenso wie eine Firewall und das regelmäßige Updaten des Betriebssystems.

Ransomware:
Ransomware verweigert den direkten Zugriff auf den Computer. Es erscheint häufig ein Bild, wo Lösegeld oder eine Zahlungsaufforderung erscheint. Diese ist häufig via U-Kash. Es handelt sich hier bei zum Beispiel um den Bundespolizeitrojaner & Co. Hier hilft nur noch ein komplett neu aufgesetztes Betriebssystem, um diesen Virus zu entfernen.

Backdoor:
Diese Virusart wird häufig auf den Computer durch eine sogenannte Hintertür (engl. Backdoor) auf dem Computer eingeschrieben. Häufig nutzen Nutzer diese Gunst der Stunde, um von betroffenen Rechner anderen Opfern zu schaden und ihre eigenen Wege auf den selber betroffenen Backdoor-User zu lotsen. Virenprogramme, eine Firewall und das stetige Updaten der Betriebssysteme und Virenscanner ist hier enorm wichtig.


Dies sind derzeit die gängigsten Viren, die momentan befindlich sind. Sicherlich gibt es noch eine ganze Reihe mehr, aber viele ähneln sich auch wie oben bereits. Aktuelle Virenprogramme sind aus diesem Anlass sehr wichtig. Oftmals wäre es auch zu empfehlen Cookies nur in Ausnahmefällen zu zulassen. E-Mails nur von vertrauten Usern zu öffnen, fälschliche Links nicht zu öffnen. Erotikwebseiten sollten tunigst gemieden werden, denn hier verstecken sich viele Schadstoffprogramme, die den eigenen Computer in jedem Falle schaden werden. Eine regelmäßige Computerreinigung via Virenscanner ist das A und O. Darüber hinaus sollte die Firewall eingeschaltet bleiben und der Rechner, sowie das Betriebssystem stets auf den neusten Stand gehalten wird. So umgeht man eine große Chance, von einem Schadstoffprogramm betroffen zu werden.

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